MMA

MMA (Mixed Martial Arts) ist die sportliche Variante sowohl des Krav Maga als auch des Ryukyu Kempō. Während die ersten beiden Kampfkünste ausschließlich dazu gedacht sind Fähigkeiten zu vermitteln um sich aus ernsthaften bedrohlichen Situationen zu befreien und das Lil*Dragon Programm dazu gedacht ist den kleinsten unserer Kindern wesentliche Fähigkeiten zum Leben und Überleben in unserer Gesellschaft zu vermitteln ist das MMA ein Wettkampfsport.

Die Kritik, die insbesondere von unseren Lehrern am Wettkampfsport immer wieder erhoben worden war die, dass jeglicher Wettkampf das Ego fördert während doch die Kampfkunst den Charakter stärken sollte. Alle bisherigen Wettkampfsysteme egal ob Karate; Muay Thai, Ju Jutsu, Judo oder Kickboxen mit K1 zeichneten sich alle dadurch aus, dass sie von einer großen Anzahl an Regeln geprägt waren, welche eine Vielzahl von sehr effektiven Techniken ausgeschlossen.

So waren entweder  Tritte zu den Beine nicht erlaubt (Low Kicks) oder aber es wurden Schläge zu Kopf ausgeschlossen (TaekwonDO) Schläge zum Rücken oder Würfel war nicht erlaubt (Boxen und Kickboxen) den Kampf auf den Boden weiterzuführen war nicht gestattet (Karate Kickboxen, Taekwondo und viele andere) oder es war zwar der Kampf auf dem Boden erlaubt und auch Würfe, dafür aber keinerlei Schläge oder Tritte. In jedem Fall waren alle diese sportlichen Kämpfe völlig unrealistisch im Vergleich zu einer ernsthaften Situation der Selbstverteidigung auf der Straße.

Dies änderte sich mit der Einführung des MMA.

MMA war keine neue Kampfsportart oder neue Kampfkunst. Es war eine KampfsportartKyusho in der wie auch in den alten Kampfkünsten oder auch in den neuen Selbstverteidigungssystemen alles erlaubt war was effektiv war. Die UFC (Ultimate Fighting Championchips) ist die Organisation, die in Amerika diese Art des Kampfsports zu einem großen und bekannten Event gemacht hat.

Die Tage allerdings in denen antrainierte wilde Schläger ohne Technik und ohne Training sich in einem Käfig blutig geschlagen haben sind schon lange vorbei, auch wenn diese Bilder immer noch in den Köpfen der Menschen mit diesem Kampfsport assoziiert werden.

Mittlerweile ist MMA zu einer sehr vielfältigen und hochkomplexen Kampfsportart geworden, in der sich Hochleistungsathleten, die allen möglichen Kampfsportarten und Kampfkünsten trainiert sind in einer Weise messen, dass es fast unmöglich ist, dass ein Kampf unfair gewonnen wird.

Mittlerweile hat sich dieser Kampfsport aber auch auf nationaler Ebene durchgesetzt und es gibt mittlerweile auch auf Amateurebene. Dort wird er nicht im Vollkontaktmodus gekämpft sondern im Leichtkontaktmodus d. h. Verletzungen des Gegners sind nicht nur nicht erwünscht sondern sogar verboten. Zwar ist der Leichtmetallmodus auch wieder nur ein mehr oder weniger schlechter Kompromiss eines echten Kampfes aber das Wesentliche ist, dass die Sportler sich auf zivilisierte Art in ihrem Können messen können. Hier gibt es Wettkämpfe bereits ab 16 Jahren auf nationaler Ebene und man kann im Leichtkontakt seine erste Erfahrungen sammeln. 

Wir dann wirklich interessiert ist und die Leidenschaft für den Kampfsport wirklich für sich entdeckt, wird über kurz oder lang im Vollkontaktmodus in einen Käfig sich mit einem anderen Sportler messen um zu sehen, wer der bessere Kämpfer ist.

Dies ist nichts Neues. Kämpfe zwischen Kampfkunstmeistern gab es auch schon im alten China, Okinawa auf den Philippinen in Indien und in vielen anderen Ländern dieser Welt. Früher waren solche Kämpfe immer Auseinandersetzungen auf Leben und Tod. Dies passt in unsere moderne Gesellschaft nicht mehr hinein und um ganz ehrlich zu sein wer will schon sein Leben aufs Spiel setzen nur um zu beweisen dass er in einer Kampfsportart der bessere ist.

Aus diesem Grunde gibt es auch im MMA regeln die bleibende Schäden oder tödliche Verletzungen ausschließen. Schläge zum Hals und zu den Gelenken sind verboten, wenn ein Kämpfer in einer Situation ist in der sich nicht mehr wehren kann, wird der Kampf von den Kampfrichtern abgebrochen oder aber der Kämpfer klopft selber ab und die Kampfrichter beenden den Kampf. Dies geschieht häufiger als der klassische KO.  Auch tragen die Kämpfer ein Suspensosrium um die Genitalien zu schützen und dünne Faustschützer damit bei Treffern am Kopf nicht sofort tiefe Platzwunden entstehen. Ansonsten ist aber so ziemlich alles erlaubt, was man mit den menschlichen Körper machen kann um sich zu verteidigen.

Somit ist MMA eine hervorragende Möglichkeit seine Fähigkeiten für Selbstverteidigungssituationen zu testen.