Kampfsport bei Goshinkan = MMA

Bei der reinen Selbstverteidigung hören die Variationen der Kampfkunst noch lange nicht auf. So lange sie noch jung und dynamisch sind besteht die Möglichkeit Ihr Können weiter zu verbessern und ihre Fähigkeiten auf sportlicher Ebene zu testen. Wir bieten Ihnen hierzu an sich in der Kampfsportart MMA zu messen, wofür wir Sie vorbereiten, trainieren, Trainingspläne ausarbeiten und sie ganz persönlich betreuen. Die sportliche Variante unserer Kampfkünste, die dann unter dem Titel MMA firmiert, was ausgeschrieben Mixed Martial Arts heisst, ist aber nur etwas für Menschen, die bereit sind ihr Leben vollständig der Kampfkunst und dem Kampfsport zu widmen. Bereits auf Amateurebene bedeutet dies mindestens sechsmal die Woche Training, morgens vor der Arbeit laufen zu gehen um Kondition zu bekommen, Krafttraining machen und insbesondere immer mal wieder in andere Kampfkunstschulen (MMA oder BJJ) hinzuschauen um dort mit anderen Sparringspartnern auch anderen Gegner und anderen Herausforderungen zu begegnen. Diesen Weg des werden wohl nur wenige gehen, aber es sollte noch nicht verwehrt sein diesen Weg einzuschlagen der für einen leistungsorientierten Menschen durchaus seine Anreize hat. Früher hatte das MMA einen sehr schlechten Ruf. Das rührte daher, dass zu Anfang die Organisatoren einfach einen Käfig aufgestellt hatten (Oktagon) und gegen gute Bezahlung dort zwei Männer gegeneinander antreten ließen, die meistens einfache Straßenschläger waren und recht wenig Ahnung von Kampfsport oder Kampfkunst hatten. Nachdem aber der Hauptorganisator dieser Kämpfe in den USA die UFC feststellte, dass man mit diesen Kämpfen sehr viel Geld verdienen kann und auch ihre Kämpfer entsprechend gut bezahlen konnte wurden die Kämpfer in diesen MMA Fights im Oktogon Käfig sehr schnell sehr gute Athleten, die mit Strassenschlägern gar nichts mehr gemein haben. Zu Anfang waren es nur Spezialisten in bestimmten Kampfsportarten wie Boxen, Kickboxen, Taekwondo oder Judo. Hier entwickelte sich auch das bekannte Brasilien Jiu Jitsu unter Royce Gracia, der über einen langen Zeitraum hin d. h. fast zwei Jahre die Szene des UFC dominierte in dem er seine Gegner, was diese nicht gewohnt waren auf den Boden brachte und dort in einen Hebel oder Würger brachte und so den Kampf für sich entschied. Dann waren es die besten aus den klassischen Kampfsportarten wie Boxen, Muay Thai, Karate, Judo, Wrestling, Kickboxen, Brazilian Jiu Jitsu, Ryukyu Kempō, die heute das Feld der besten Kämpfer der Welt im MMA bei der UFC (Ultimate Fighting Championships) dominieren mit Gagen in millionenhöhe. Heute dominiert eine völlig  neue Generation von Kämpfen den UFC und das was sie machen heißt kurz MMA. Heutige Kämpfer sind nicht nur in einer einzigen Kampfsportart bewandert, sondern in allen Kampfsportarten mit verschiedenen Schwerpunkten. So ist es heute selbstverständlich dass sowohl der Bodenkampf mit Ringen oder Judo oder eben BJJ beherrscht wird als auch der Kampf im stehen mit Boxen oder Kickboxen als auch komplexere Techniken aus den Karate oder JU Jutsu oder, was noch selten ist aus dem Ryukyu Kempō oder Krav Maga. Diese Fertigkeit nannten die Amerikaner dann kurz und ergreifend MMA = Mixed Martial Arts.  Nun wenn ihnen das bekannt vorkommt aus unserem Artikel über Ryukyu Kempō, dann darf das nicht verwundern, wer ernsthaft ohne Regeln  kämpft muss in allen Situationen ob Stand oder Boden gut sein und sein Metier beherrschen. Ryukyu Kempō war eine solche Kampfkunst, nur das im Gegensatz zum MMA es gar keine Regeln gab, ein Kampf war immer ein Kampf auf Leben und Tod. Kurz wenn wir Krav Maga trainieren, dann trainieren wir die einfachen Techniken des Ryukyu Kempō, wenn wir Ryukyu Kempō trainieren, dann trainieren wir die ernsthafte Form von MMA. So ist es nicht verwunderlich dass wir heute berühmte Persönlichkeiten beim Kampf im Käfig nicht nur bei Männern sehen sondern insbesondere auch bei den Frauen. Ein ganz bekanntes Beispiel hierfür dürfte wohl Ronda Rousey sein, die ehemalige Gewinnerin der Judoolympiade und heute bekannte Schauspielerin oder so herausragende Talente wie Miesha Tate, die durch eine bewundernswerte Effektivität ihrer Techniken und deren Vielfalt ihre Kämpfe lange Zeit für sich gewinnen konnten. Heutzutage hat sich das MMA als Sportart auch auf die Amateurebene ausgedehnt. Damit die Sportler einen nicht ganz so harten Einstieg finden wurde auch hier nicht nur im Vollkontaktmodus gekämpft sondern mittlerweile wird auch im Leichtkontaktmodus gekämpft, was insbesondere für jüngere Sportler mit 16 Jahren ein hervorragender Einstieg in diese Sportart darstellt. MMA ist kein Pflichtprogramm in unserer Schule, aber, für diejenigen, die die sportliche Herausforderung suchen, haben wir auch hier etwas ganz besonderes bei Goshinkan. Goshinkan mehr als nur eine gewöhnliche Kampfkunstschule.